Plenum
Die Zuluft tritt über die Decke ein, nicht als Zug von der Tür. Der Raum bleibt gleichmäßig.
Die Zuluft tritt über die Decke ein, nicht als Zug von der Tür. Der Raum bleibt gleichmäßig.
Die letzte Stufe vor dem Lack. Staub, der hier durchkäme, liegt auf der Fläche.
Die Luft fällt nach unten und nimmt den Sprühnebel mit. Der Overspray bleibt nicht in der Atemzone.
Die Kabine steht leicht über dem Hallendruck. Staub von außen drückt nicht durch die Fugen.
Zwei Betriebsarten. Dieselbe Luft, andere Temperatur und anderer Takt.
Was die Kabine verlässt, geht gefiltert nach draußen. Nicht zurück in die Schleifzone.

Luftführung
Im Spritzbetrieb fällt die Luft aus dem Deckenplenum, streicht am Fahrzeug vorbei und geht durch den Bodenrost in die Fortluft. Querströmung wirbelt Staub von der Wand auf die frische Fläche. Deshalb ist die Richtung der Luft Teil der Kabine, nicht ein Ventilator irgendwo an der Decke.
Die Kabine hält einen leichten Überdruck gegen die Halle. Fugen und das Tor ziehen dann keine Schleifstäube. Wie hoch dieser Druck liegt, steht im Blatt der ausgeführten Anlage. Hier wird er nicht geschätzt.
Vier Filterstufen
An der Ansaugung. Grober Staub aus der Halle oder von außen, bevor die Luft das Gerät erreicht.
In der Zuluftgruppe. Hält die Partikel zurück, die der Vorfilter lässt.
Großflächig unter dem Plenum. Die Luft, die auf das Fahrzeug fällt, ist diese Stufe.
Im Boden oder in der Fortluft. Fängt den Overspray, bevor er Kanal und Ventilator zusetzt.

Betriebsarten
Volle Luftmenge, moderate Temperatur. Der Nebel wird nach unten geführt, die Fläche bleibt frei von Staubwirbeln.
Lösemittel verlassen den Film, bevor die Temperatur steigt. Ohne diese Pause zieht der Lack.
Dieselbe Kabine, höhere Temperatur, geregelte Zeit. Das Fahrzeug bleibt stehen. Der Takt der Halle hängt an dieser Phase.
Zurück zur Spritztemperatur, bevor das Tor aufgeht. Sonst trifft Hallenluft auf eine heiße Fläche.

Wärme und Luftgruppe
Ventilator, Wärmeerzeuger, Klappen und Kanäle sitzen außerhalb des Spritzraums. Sie bringen die Luftmenge der Spritzphase und die Temperatur der Einbrennphase. Gas, Öl oder eine andere Wärmequelle wird mit dem Anschluss der Halle gewählt, nicht auf der Seite behauptet.
Im Einbrennen kann ein Teil der Luft umgewälzt werden, damit nicht die ganze Wärmemenge nach draußen geht. Der Frischluftanteil bleibt so hoch, dass Lösemittel abgeführt werden. Das Verhältnis ist eine Auslegung, kein fester Satz für jede Halle.
Steuerung
Manometer an Deckenfilter und Abscheider. Steigt der Druck, ist das Vlies belegt. Der Wechsel ist ein Betriebszustand, kein Zufall.
Zuluft, Umluft und Fortluft werden je nach Phase gestellt. Spritzen und Einbrennen sind nicht dieselbe Klappenlage.
Fühler im Raum und in der Zuluft. Die Regelung hält die Phase, sie schätzt sie nicht.
Brenner, Ventilator und Tor greifen ineinander. Eine offene Tür ist kein Einbrennbetrieb.
Ablüften und Einbrennen laufen über die Steuerung, nicht über die Uhr des Lackierers allein.
Filterdruck, Flamme, Luftstrom. Die Kabine meldet, warum sie steht, bevor der Lack auf der Fläche sitzt.
Pistole, Druck, Regler
Die Kabine endet nicht an der Wand. Die Pistole ist das letzte Glied: Zerstäuberluft, Hornluft und, bei der Druckpistole, der Materialdruck. Jeder dieser Drücke hat einen eigenen Regler. Schwankt die Ringleitung, bleibt an der Pistole der eingestellte Wert.
Das Material steht unter Druck, aus dem Behälter oder aus einer Pumpe. Der Regler am Becher oder an der Wand setzt den Arbeitsdruck. Fließbecher allein reicht nicht, wenn der Gang lang oder der Lack zäh ist.
Eigener Regler. Er bestimmt, wie fein der Strahl zerfällt. Zu hoch: trockener Spritzstaub. Zu niedrig: Läufer. Der Wert gehört zum Lack, nicht zu einem festen Hausdruck.
Zweiter Luftregler, für die Breite des Strahls. Fläche und Kante werden nicht mit demselben Horn gefahren.
Vor der Kabine sitzt ein Regler mit Manometer und Wasserabscheider. Er entkoppelt die Pistole von Kompressor und anderen Verbrauchern.
Bei der Druckförderung eigener Regler und Manometer. Der Lackierer liest den Druck, er rät ihn nicht am Abzug.
Die Regler sind einstellbar und arretierbar. Ein Wechsel der Charge oder der Düse ist eine neue Einstellung, kein offenes Ventil.
Technischer Bereich
Filterwechsel, Klappen, Brenner, Schaltschrank und die Druckluftaufbereitung liegen in einem begehbaren Technikraum. Der Lackierer muss das Vlies tauschen können, ohne durch den nassen Raum zu gehen. Der Brenner hat seine eigene Abgasführung, getrennt von der Fortluft des Lacks.
Didaktischer Bereich
Neben dem Spritzraum liegt eine Zone zum Zeigen: Abstand, Gang, Überlappung, Druck an der Pistole. Auszubildende sehen den Strahl und die Fläche durch die Scheibe, mit demselben Licht wie der Lackierer. Die Einstellung der Regler kann an einer zweiten Stelle erklärt werden, bevor jemand die Tür der laufenden Kabine öffnet.

Kammern mit Sicht
Türverglasung und feste Sichtfenster sind Teil der Kabine, nicht ein nachträgliches Loch. Von der Halle, vom Technikraum und vom didaktischen Platz aus sieht man Fahrzeug, Licht und ob der Strahl liegt. Die Scheibe hält den Überdruck und den Nebel. Öffnen, nur um nachzusehen, reißt Staub in den nassen Lack.
Feuchte
Die relative Feuchte wird in der Kabine gemessen, nicht im Technikraum daneben. Der Lack sitzt hier.
Die Zuluft kann angefeuchtet oder getrocknet werden, je nachdem was die Halle und das Lacksystem verlangen. Die Richtung wird im Projekt gewählt.
Spritzen und Einbrennen dürfen verschiedene Feuchten fahren. Die Steuerung hält den Bereich, sie zeigt ihn nicht nur an.
Zu trocken: der Strahl trocknet in der Luft. Zu feucht: der Film läuft und wird matt. Beides sieht man erst auf der Fläche.
Der Feuchteregler sitzt in der Zuluft, vor dem Deckenfilter. Er kämpft nicht gegen die schon verteilte Luft.
Der Bereich folgt Ihrem Lack. Eine Zahl ohne Lacksystem wäre erfunden.
Berichte
Die Steuerung schreibt mit, was die Kabine getan hat. Wer nach drei Tagen fragt, warum eine Fläche matt ist, liest Phase, Temperatur, Feuchte und Filterdruck. Nicht die Aussage, es sei normal gelaufen.
Fahrzeug oder Auftrag, Anfang und Ende, welche Phase wie lange lief.
Verlauf von Spritzen, Ablüften und Einbrennen. Nicht nur der Sollwert, auch was der Fühler sah.
Relativfeuchte in der Spritzphase und ob der Regler im Bereich blieb.
Zerstäuberluft, Hornluft und Materialdruck der verwendeten Einstellung. Der Lackierer setzt sie, der Bericht hält sie.
Differenzdruck von Decke und Abscheider zum Zeitpunkt des Gangs. Ein belegtes Vlies erklärt Einschlüsse.
Tür, Flamme, Luftstrom, Feuchte außerhalb des Bereichs. Mit Uhrzeit, nicht als Sammelalarm am nächsten Morgen.
Am Schrank lesbar und als Datei für die Werkstatt. Ein Bericht, den die Qualität ablegen kann.
Derselbe Bericht im Unterricht: was der Gang war, nicht nur wie er aussah.
Was an Ihrer Halle gerechnet wird
| Größe | Wozu | Woher |
|---|---|---|
| Druck an der Pistole | Zerstäuberluft, Hornluft, Materialdruck | Lack und Düse, geregelt |
| Feuchte | Spritz- und Einbrennphase | Ihr Lacksystem |
| Lichte Länge und Höhe | Pkw oder Transporter, Tür und Arbeitsraum um das Fahrzeug | Ihre Fahrzeugliste |
| Luftmenge Spritzen | Nebel nach unten, ohne die Fläche zu stören | Auslegung, dann Datenblatt |
| Temperatur Einbrennen | Lacksystem und Takt | Ihr Lack, nicht ein Mittelwert |
| Wärmequelle | Gas, Öl oder Bestand | Anschluss in der Halle |
| Druckluft | Pistole und Aufbereitung | Eigene Linie, an die Kabine angebunden |
| Fortluftweg | Dach, Wand, Bestandskanal | Grundriss |
| Elektrische Leistung | Ventilatoren, Licht, Steuerung | Zählung der Verbraucher |
Im Spritzraum
Außerhalb, aber dazugehörig
Boden, Licht, Tor
Die Luft muss unten weg. Ein geschlossener Boden staut den Nebel in Kniehöhe. Rost oder Grube sind der Ausgang des Plenums, nicht ein Gitter zur Optik.
Unter dem Rost sammelt sich der Strom, bevor er zum Abscheider geht. Die Grube ist begehbar für die Reinigung, sonst setzt der Overspray den Querschnitt zu.
Decke allein macht einen Schatten unter der Sicke. Seitliches Licht zeigt Läufer und Staubeinschlüsse, auch durch die Scheibe.
Das Licht muss die Fläche lesbar machen, nicht nur hell. Der Farbton wird in diesem Licht beurteilt, nicht auf dem Hof.
Das Tor trägt Verglasung und eine Dichtung, die den Überdruck hält. Ein Spalt an der Schwelle zieht Hallenstaub genau auf die untere Fläche.
Steigt die Temperatur, bleibt das Tor zu. Die Steuerung behandelt eine offene Tür als anderen Zustand, nicht als kleinen Luftverlust.
Vorbereitung und Kabine
Spachteln und Schleifen bleiben außerhalb. Der Staub dieser Zone darf den Weg in die Kabine nicht teilen. Absaugung am Schleifplatz ist ein anderer Strang als die Fortluft des Lacks. Wer beides in einen Kanal legt, bringt Staub zurück an die nasse Fläche.
In der Kabine wird grundiert, lackiert, abgelüftet und eingebrannt, je nachdem was das Projekt in denselben Raum legt. Die Einfahrt ist breit genug für das Fahrzeug, das die Halle wirklich sieht, plus den Gang des Lackierers an beiden Seiten.
1
Fahrzeug annehmen und abkleben, noch außerhalb.
2
Schleifen mit eigener Stauberfassung.
3
Einwaschen, dann erst das Tor der Kabine.
4
Spritzen, ablüften, einbrennen, abkühlen, ausfahren.
Im Betrieb
Liegt der Differenzdruck über dem gesetzten Bereich, wird das Vlies gewechselt, bevor lackiert wird. Nicht danach.
Zerstäuberluft, Hornluft, Materialdruck werden auf den Lack des Tages gestellt und im Bericht festgehalten.
Vor dem Spritzen, nicht erst wenn der Film matt wird. Der Regler der Zuluft hält den Bereich der Phase.
Spritzen und Einbrennen starten bei geschlossenem Raum. Die Scheibe ersetzt das Öffnen.
Overspray im Rost ist verlorener Querschnitt. Die Grube wird im Takt der Halle geleert, nicht wenn der Ventilator schon würgt.
Temperatur, Feuchte, Drücke, Filter, Störungen. Die Fläche und die Datei gehören zusammen.
Zehn Konfigurationen
Jede Konfiguration hat ihr eigenes Blatt: Maße, Luft, Wärme, Licht und Umfang. Der Katalog hängt am Produkt.
SpritzraumPCB1-BASELackierkabine zum Spritzen und Ablüften. Eigene Maße, eigene Luftmenge, eigenes Licht.
NachlackierenPCB1-PROLackierkabine mit abwärts geführter Luft, Brenner Riello G10 und dem Umfang der Ficha: Maße, 27.000 m³/h, Trocknen 60–80 °C, Licht, Pistolen und Kompressor.
MischraumPCB1-MIXMischraum mit eigener Absaugung, Bank, Lager und Licht zum Ansatz.
InfrarotPCB1-IRInfrarotbogen für eine Teilfläche. Acht Kassetten, 8 kW, einstellbarer Abstand und Zeit.
AusbildungPCB1-CAMPUSLehrkabine mit Zuschauerraum, verglaster Längswand, eigenem Luft- und Wärmesatz und Bericht nach jedem Gang.
Kleine HallePCB1-ECOKürzere Spritzkabine ohne Einbrennen, wenn die Halle die lange Kabine nicht hergibt.
Breite SpurPCB1-WIDEBreitere Kabine für SUV und leichte Transporter, mit Einbrennen.
TransporterPCB1-VANLange Kabine für den Kastenwagen: höheres Tor, längere Grube, eigener Wärmesatz.
VorbereitungPCB1-PREPGeschlossener Vorbereitungsraum zum Schleifen und Abblasen. Ohne Brenner.
TeillackPCB1-SPOTFahrbare Teilfläche mit Infrarot und lokaler Absaugung. Keine volle Kabine.Technik, kurz gefragt
Phase, Zeiten, Temperatur, Feuchte, Filterdruck, die gesetzten Pistolendrücke und die Störungen. Als Anzeige und als Datei.
Damit Hallenstaub nicht durch Fugen und Tor in den nassen Lack zieht. Die Kabine atmet nach außen, nicht die Halle hinein.
Grober Staub, feiner Staub und Lacknebel sind drei verschiedene Lasten. Ein einziges Vlies verstopft oder lässt durch.
Nein. Es ist eine Phase derselben Kabine: andere Klappen, andere Temperatur, gleiche Hülle.
Der Druckraum über den Deckenfiltern. Er verteilt die Zuluft auf die ganze Fläche, statt sie aus einem Rohr zu blasen.
Luftmenge, Temperatur und Anschlussleistung kommen aus der Auslegung und dem Datenblatt. Auf dieser Seite steht die Technik, nicht eine erfundene Kennzahl.